Während der Meditation kommt es immer wieder mal vor, daß man entdeckt, wie sich der Körper in eine der Richtungen geneigt hat. Es reicht dann, wenn man die veränderte Stellung erkennt und eine Sitzkorrektur fordert. Der Körper kehrt langsam in die richtige Stellung zurück. Manchmal hilft es auch, wenn man den Körper wie zu Beginn der Meditation erneut auf sein Zentrum einpendeln läßt. Durch langsame Gewöhnung werden die Zeitabstände länger, in denen man den Körper ohne Stellungskorrektur halten kann. Im selben Maß steigt dann auch die Achtsamkeit. Ist nämlich der Körper nach vorne geneigt, dann neigt der Geist zur Müdigkeit, während er nach hinten geneigt zur Starre tendiert. Längere Neigung nach links rufen Emotionen hervor, während die Aktivität bei einer Neigung nach rechts erwacht. Die Intensität und der Grad der Wahrnehmung sind naturgemäß bei jedem Menschen anders. Je mehr man den Körper als ein Instrument des Geistes begreifen lernt, desto freier kann man mit den verschieden Positionen umgehen. Zunächst ist es jedoch noch viel wichtiger, den Körper an eine wirklich gerade Sitzhaltung zu gewöhnen.(Bhikkhu Aloka Dhamma Tilopâ)

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